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Klootschießen und Boßeln - Vom Heimatspiel zum Wettkampfsport

Die Ausstellung gibt einen Einblick in die Entwicklung des friesischen "Nationalsports", der über Jahrhunderte davon geprägt war, vom Volk geliebt, von der Obrigkeit aber verboten oder allenfalls geduldet zu werden. Bis Ende des 19. Jh. als Heimatspiel mit lokal unterschiedlichen Wettkampfgebräuchen ohne feste Organisationsformen gepflegt, vollzog sich mit Gründung des Friesischen Klootschießer-Verbandes im Jahre 1902 ein Wandel. Der feste organisatorische Zusammenschluß ermöglichte eine Vereinheitlichung der Wettkampfregeln und trug dazu bei, Klootschießen und Boßeln gezielt zu fördern und zu pflegen. Nach dem 2. Weltkrieg erhielt das Klootschießen und Boßeln zunehmend einen sportlichen Charakter, der äußerlich u. a. in regelmäßigem übungsbetrieb, meßbaren Einzel- und Mannschaftsleistungen sowie Wettkämpfen auf allen Ebenen bis hin zu den Europameisterschaften sichtbar wurde. Auch der Anschluß des FKV an den Landessportbund macht dies deutlich.
Die Ausstellung wurde anläßlich der Europameisterschaften 1988 in Norden zusammengestellt und vor dem Hintergrund des anstehenden 100 jährigen Jubiläums des Friesischen Klootschießer-Verbandes inhaltlich überarbeitet, aktualisiert und neu gestaltet.



Ausstellungssystem: 42 Bildträger 50 x 70 mit integrierten Texten, Vitrinenmaterial



Platzbedarf: ca. 20 bis 30 lfd.m, Wandflächen bzw. mobiles Trägersystem (muß vom Leihnehmer gestellt werden)



Feldkampf in Jever, 1926.

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