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Erika Claus-Fisch

Medaille für hohe sportliche Leistungen 1985

Geb.: 29. 04. 1934 in Osterode

Leichtathletik

Erika Fisch ist zwischen 1955 und 1965 die beste deutsche Leichtathletin im Weitsprung und Hürdenlauf. Sie erkämpft sich 10 Deutsche Einzel-, Staffel- und Mannschaftsmeisterschaften im Freien und neun in der Halle. 1956 läuft sie in einer gesamtdeutschen Staffel über 4x100-m Weltrekord und bestreitet 19 Länderkämpfe.
Die aus Osterode stammende vielseitige Sportlerin belegt bei den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne trotz Verletzung den vierten Platz im Weitsprung.

Erika Fisch gilt als "Olympischer Pechvogel". 1960 zieht sie sich beim Skilaufen einen Beinbruch und 1964 einen Gelenkkapselriss zu, so dass sie an den Olympischen Spielen nicht teilnehmen kann. 

Wenn irgendeine Leistungssportlerin auf Beharrlichkeit, Unverzagtheit, Stehvermögen, Willenskraft, innere Regenerationsfähigkeit, Begeisterungsfähigkeit und Selbstvertrauen geprüft worden ist, so ist es die stets fröhliche Erika Fisch. Sie ist Vorbild für eine ganze Generation von Sportlerinnen. 1967 beendet sie den Wettkampfsport. 

Auszeichnungen: Rudolf-Harbig-Gedächtnispreis, Niedersächsische Sportmedaille 1985 

Aufnahme NISH-Ehrenportal 1988
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